Folgen des Zahnverlustes
Bereits nach 1-2 Wochen ist die Wunde mit einer schützenden Schleimhaut überzogen. Der Blutpfropfen wird von Bindegewebe durchwachsen.
Folgen des Zahnverlustes

Als Folgen des Zahnverlustes entstehen im Kiefer tiefe Wunden, die sich regenerieren und schließen müssen. Die Natur hilft sich hier, indem sie einen Blutpfropfen in der Wunde bildet, der allmählich von Bindegewebe durchwachsen wird und verknöchert.

Dieser Vorgang dauert ca. 2 - 4 Monate. Während dieser Zeit bildet sich die so genannte Kammhaut zum Schutz. Wichtig für unser Thema allerdings ist die Tatsache: Durch den Zahnverlust verliert der Kiefer seine ursprünglich feste Struktur.

Ein allmählicher Knochenabbau setzt ein. Der Kieferkamm senkt sich und verändert stark seine frühere Form. Dieser Vorgang erstreckt sich über Jahre, geht aber im Oberkiefer und Unterkiefer unterschiedlich schnell vonstatten.

Auch für die Mundschleimhaut kommt es in der Folgezeit zwangsläufig zu Veränderungen. Das Bindegewebe wird dünner und damit wesentlich empfindlicher gegen mechanische Reize und Druckstellen.  Sie neigt vermehrt zu Entzündungen.
 
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