Kieferrückbildung - wenn sich der Halt verändert

Unser Körper ist ständig in Bewegung und verändert sich im Laufe der Jahre – das ist ganz natürlich. Auch in unserem Mundraum finden Prozesse statt, die dazu führen können, dass eine Prothese, die anfangs perfekt saß, mit der Zeit an Stabilität verliert. Wenn Sie bemerken, dass der Halt nachlässt, ist das kein Grund zur Sorge, sondern ein Zeichen dafür, dass Ihre Prothese eine neue Art der Unterstützung benötigt.
Eine schematische Darstellung eines Zahnes, der im Kieferknochen eingebettet ist. Der Zahn ist weiß, während der umgebende Kieferknochen gelblich mit einem strukturierten Muster dargestellt ist. Der Zahnfleischrand ist rosa und umschließt den Zahn an der Oberseite.

Die natürliche Veränderung des Kieferknochens
Einer der häufigsten Gründe für einen nachlassenden Halt ist die sogenannte Kieferrückbildung.

Wenn die natürlichen Zähne fehlen, baut sich der Kieferknochen mit der Zeit langsam ab. Dadurch entstehen kleine Hohlräume zwischen der Prothese und dem Zahnfleisch. Die Prothese hat dann weniger Auflagefläche und kann leichter „abhebeln“.

Die unsichtbaren Faktoren: Muskeln und Speichel
Neben dem Knochenbau spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle für Ihr Sicherheitsgefühl:

  • Die Kiefermuskulatur: Mit der Zeit kann die Muskulatur etwas an Spannkraft verlieren. Dadurch wird der natürliche „Ventilverschluss“ (das Vakuum), der die Prothese am Kiefer hält, schwächer.
  • Die Rolle des Speichels: Speichel ist wie ein natürlicher Kleber. Ob der Speichel sehr dünnflüssig ist, in zu geringer Menge produziert wird oder im Gegenteil zu stark fließt – all diese Faktoren beeinflussen, wie gut die Prothese abdichtet und haftet.
  • Die gute Nachricht: Wir haben die Lösung.

Egal, welche Ursache hinter dem Haltverlust steckt – wir haben das passende Produkt in unserem Sortiment, um Ihnen die Sicherheit zurückzugeben.

Protefix – Einfach sicherer Halt